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DV35G - Die Schiene
Status: erledigt! 09.03:2006: Leider ist es so, daß der meiste Kram der hier steht völliger Blödsinn ist. Und das liegt daran, daß ich einen Denkfehler hatte. Ich dachte, das Seitenverkehrt und Kopfüber zwei unabhängige Probleme sind, und daß das auf den Kopfdrehen der DV-Cam das Kopfüberproblem des Bildes löst aber für Seitenverkehrt noch ein Spiegel erforderlich ist. Falsch. Das 180 Grad drehen sind bereits zwei Spiegelungen ... und somit ist diese Schiene hier völlig obsolet. Ich lass die Seite der Vollständigkeit halber noch Online, aber den Inhalt kann man größtenteils vergessen. Eine besse4re Schienenkonstruktion findet man demnächst im 35F Menü auf der linken Seite. Ansonsten Viel Spaß noch beim lesen von Fehlern :-)) - Frankie Aber .... die Spiegelbox ist am 28.08.04 fertig. Nähere Infos dazu gibt es unter Entstehungsgeschichte (menü links) Bis vor wenigen Tagen hatte ich eigentlich eine ganz simple Schiene geplant, auf der die Spiegelreflexkamera (SLR) und die DV-Kamera fest aufgeschraubt werden sollten, und die einen Höhenausgleich vornimmt. Im Ergebnis hätte ich alle Bilder seitenverkehrt und auf dem Kopf auf dem DV-Band gehabt. Ohne Mirror-Funktion wäre das auch so auf dem LC-Display zu sehen gewesen: ![]() Das hat mich nicht so gestört, weil ich das leicht in Premiere richtig drehen kann. In den letzten Tagen habe ich jedoch mehr drüber nachgedacht, und finde es doch besser, das Bild gleich richtig rum auf dem DV-Band zu haben. Tatsächlich erfordert dies auch noch eine kleine Änderung am Adapter, die mich aber nicht mehr als 2-3 Stunden Arbeit kosten sollte. Viel entscheidender wirkt sich dieses Vorhaben auf die Art der Schiene aus. Jetzt habe ich gerade einen Plan fertig, wie das aussehen soll. Und zumindest die Planungsarbeiten kann man hier schon einmal betrachten. Kopfrichtig Im wesentlichen habe ich das Konzept des DV35M Adpaters für die korrekte Darstellung übernommen. Der erste Schritt zum richtigen Bild besteht darin, daß man die DV-Kamera kopfüber in die Konstruktion hängt. Dadurch landet das Bild schließlich nicht mehr Kopfüber sondern richtig rum auf dem DV-Band. Bei eingeschalteter Mirror-Funktion der DV-Kamera habe ich dann das Bild kopfrichtig aber seitenverkehrt auf dem LC-Display. Genauso, wie es auch auf dem Band landet: ![]() Man sieht, daß die Schiene nun eine Konstruktion benötigt, mit der man die Kamera Kopfüber und fix zur Spiegelreflexkamera befestigen kann. Ansonsten ist der Höhenausgleich nicht mehr erforderlich und eigentlich scheint der Mehraufwand bei dieser Variante für die Schiene nicht ins Gewicht zu fallen. Im Gegensatz zur einfachen Schiene, bei der ich Darstellungsfehler über die Mirror-Funktion der DV-Kamera ausgleichen konnte, aber eben 90 Grad neben der Kamera stehen musste, habe ich bei dieser verbesserten Version jetzt ein seitenverkehrtes Bild im Sucher, welches ordentlich beim Arbeiten stört. Und ausserdem muss ich immer noch 90 Grad neben der Kamera stehen. Also musste das seitenverkehrte Problem auch noch gelöst werden. Seitenverkehrt Bisher haben wir einfach Komponenten anders angeordnet. Um das Bild jetzt aber auch noch seitenrichtig zu bekommen, benötige ich eine optische Komponente, nämlich einen Spiegel. Wenn die Kamera verkehrt rum montiert ist, und das Licht einmal über einen Spiegel gelenkt wird, dann kommt das Bild Kopfrichtig und seitenrichtig in der DV-Kamera an, und wird auch richtig aufgenommen. Wegen des Spiegels muss die Kamera jedoch in 90 Grad zu der Spiegelreflexkamera angeordnet werden. Der Strahlengang sieht dann so aus: ![]() Die Schiene ist jetzt natürlich ein wenig aufwendiger, aber im Grunde genommen von einem Schlosser immer noch einfach herzustellen. Ganz Grob gezeichnet sieht die Schiene daher somit so aus: ![]() Hier sieht man zur Orientierung auch noch einmal den Spiegel und die Strahlen. Die von hier aus gesehene Verlängerung nach Links mit dem Kasten drauf ist eigentlich nicht notwendig. Ich habe sie aber vorgesehen, um ein Gegengewicht zu haben und die ganze Konstruktion horizontal auszubalancieren. Das macht sich auf dem Stativ nachher besser. Für die DV-Kamera und die Spiegelreflexkamera sind hier Rändelschrauben vorgesehen. Es kann aber schon sein, daß ich für die DV-Kamera noch eine Schnellbefestigungsplatte mit Schuh in die Konstruktion integriere. Dunkelsack Bisher nutze ich ja einen Balgen, um einen staubsicheren Anschluß der DV-Kamera an die Spiegelreflexkamera zu gewährleisten. Für das oben gezeigte Prinzip muss das natürlich umgebaut werden. Hier in den Grafiken stelle ich das vereinfacht dadurch da, daß ich für den Strahlengang von der Spiegelreflexkamera zum Spiegel einen geschlossenen Strahlengang baue und in Richtung der DV-Kamera ebenfalls: ![]() In der Praxis wird es vermutlich so aussehen, daß ich statt der Rückwand der Kamera einfach einen Kasten mit dem Spiegel drin anschraube, und von diesem aus, der Balgen nach (von hier aus gesehen) rechts weggeht. Damit wird die Kontruktion in Schussrichtung sicher noch kürzer. Der wesentliche Vorteil der ganzen Konstruktion liegt darin, daß ich nun das Bild seitenrichtig und kopfrichtig auf dem DV-Band habe und auch mit der Mirror-Funktion des LCD der DV-Kamera das Bild korrekt auf dem LC-Display sehen kann: ![]() Und was jetzt noch besser ist, ist die Tatsache, daß ich nicht 90 Grad neben der Kamera stehen muss, sondern in Drehrichtung stehe und blicke. Wenn man jetzt einmal mit der einfachsten ersten Variante vergleicht, dann gibt es hier drei Schweissnähte, und oben zwei. Also so ein Mehraufwand ist das nicht. Aber die Vorteile liegen klar auf der Hand. Was hier natürlich noch fehlte ist das Stativgewinde. Selbstverständlich wird in den unteren Bereich der Schiene ein entsprechendes Stativgewinde hineingeschnitten. Wahscheinlicher ist sogar, daß unten an der Schiene eine bewegliche Platte mit Stativgewinde oder Schnellbefestigungsplatte angebracht wird, die nach vorn und hinten verschiebbar ist. Damit können dann auch die vertikalen Gewichtsunterschiede ausbalanciert werde, die auftreten, wenn ich das 300mm Tele oder das 500mm-Spiegeltele, statt des 55mm Objektivs an der Spiegelreflex verwende. Die Spiegelbox hab ich inzwischen übrigens fertig, wie oben erwähnt, und die sieht so aus (anklickbar): |